Wie ich zum Nähen kam

Alle meine Maschinen
Zuerst wird das Kleidungsstück bestickt
Dann wird das Kleidungsstück mit der Overlock zusammengenäht
Mit der Cover werden die Säume genäht
Mit der Nähmaschine werden die letzten Finessen gemacht. Verzierungen, mein Label eingenäht, etc.
Und dann ist das Werk beendet :-)
Der Ablauf

Schon vor Jahren habe ich das Nähen und Sticken für mich entdeckt. Als unsere beiden grossen Kinder Joshua und Jessica, noch klein waren, habe ich begonnen zahlreiche Dinge selber zu nähen. Aber das waren einfach eher Kleinigkeiten wie Kissen, Handpuppen, Adventskalender, etc. Zudem habe ich zahlreiche Kleidungsstücke unserer Kinder verschönert durch selbst digitalisierte Stickmotive.

Leider hat meine kombinierte Näh-Stickmaschine, Singer XL-1000, nach elf erfolgreichen Jahren ihre Dienste eingestellt. So hat eine neue Stickmaschine Einzug gehalten. Die Innovis V3 von Brother. Die Fäden werden direkt automatisch abgeschnitten, das mühselige Fäden entfernen nach dem Sticken entfällt somit. Auch die Einfädelautomatik auf Knopfdruck ist genial. Eine Overlockmaschine und eine Nähmaschine von Janome sind dazu gekommen. Eine Overlockmaschine deshalb, weil ich einfach auf eine bequemere Art und Weise Kleider nähen wollte.

Mit der Overlockmaschine hat es mich total gepackt. Ich habe richtig Spass daran bekommen und kann nicht mehr aufhören zu nähen.

Das Nähen mit der Overlockmaschine ist aber auch einfach spitze. Geht schnell und sauber. Bald darauf kam noch ein viertes Maschinchen dazu. Eine Cover-Maschine der Marke Babylock. Damit lassen sich auch die Säume professionell bewerkstelligen. Sauber, schnell und schön.

Meine ganze Familie habe ich schon benäht und die Kleiderschränke unserer beiden Jüngsten, Jennifer und Jaymie, sind voll. Da ich aber wie gesagt nicht mehr aufhören kann mit dem Nähen und Sticken, habe ich begonnen, auch für andere zu nähen, denn ich wurde immer wieder angefragt, ob ich diese schönen Kleider nicht auch verkaufen würde.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei meinem Sohn Joshua bedanken. Er hat im August 2014 seine Ausbildung zum Informatiker EFZ begonnen und es war seine Idee, mir einen Webshop zu erstellen, damit ich meine Kunstwerke auch präsentieren kann und Sie, liebe Kunden, diese auch kaufen können. Ich muss sagen, ich bin riesig stolz auf ihn. Was er da in nur gerade mal fünf Wochen auf die Beine gestellt hat ist sagenhaft! Es ist eine wahre Leistung was er da programmiert hat in so kurzer Zeit. Mein Dank geht auch an Martin Hofer (homa-com.ch), ein befreundeter Informatiker, der Joshua mit Rat und Tat zur Seite stand und ihm die nötige Starthilfe für den Shop zur Verfügung stellte. Es ist schön, dass Joshua mit Martin eine grosse Stütze an seiner Seite hatte und von seinem grossen know-how profitieren durfte.

Mein Shop designbyeliane.ch soll meinem Sohn auch dazu dienen, seine Fähigkeiten immer weiter zu entwickeln. Das heisst, dass es schon mal vorkommen kann, dass zwischendurch einiges mal nicht ganz optimal funktioniert, wenn er gerade mal wieder was am Entwickeln und Pröbeln ist. Ich bitte diesbezüglich um Verständnis!

Inzwischen sind nun also schon zahlreiche Kleidungsstücke, Puppenkleider und Accessoires entstanden. Und es werden immer mehr.

Das einzige, was ich ein wenig vermisse ist das PC-Design-Programm der Singer. Damit konnte ich wunderschöne Stickmotive selber digitalisieren. Ich habe zu der Brothermaschine zwar auch ein kleines Designprogramm, doch niemals in dem Ausmass wie bei Singer. Ich versuche schon mal das eine oder andere, doch ist es ein enormer Aufwand damit. Ein anderes Programm ist halt eine Kostenfrage und braucht trotzdem auch seine Zeit. Und im Internet kann man auch ganz tolle Motive kaufen.

Rechts sehen sie, wie meine Kleidungsstück entstehen.